Fukushima – Schweigeminute zum zehnten Jahrestag der Atomkatastrophe

In Japan haben die Menschen an die Erdbeben-, Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Fukushima vor zehn Jahren erinnert.

Im ganzen Land hielten sie um 14. Uhr 46 Ortszeit für eine Schweigeminute inne. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein Beben der Stärke 9,0 die Nordküste Japans erschüttert. Es löste einen verheerenden Tsunami und das schlimmste Atomunglück seit Tschernobyl aus.

Kaiser Naruhito drückte den Angehörigen der 16.000 Toten und mehr als 2.500 Vermissten sein tiefes Beileid aus. Er betonte in einer Ansprache in Tokio, Japan dürfe die Lehren aus dieser Katastrophe niemals vergessen. Es gebe noch immer Probleme mit dem Wiederaufbau in der Unglücksregion, aber niemand werde zurückgelassen. Ministerpräsident Suga bezeichnete das Leid der Hinterbliebenen als unerträglich.

Im ganzen Land sind weitere Zeremonien geplant, wegen der Corona-Pandemie allerdings in reduziertem Umfang.

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/fukushima-schweigeminute-zum-zehnten-jahrestag-der.2932.de.html?drn:news_id=1236591

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