Fukushima – Gedenken zum zehnten Jahrestag der Atomkatastrophe

Zehn Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima gedenkt Japan heute der rund 16.000 Todesopfer.

Wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt, legen seit dem frühen Morgen Menschen in der Unglücksregion im Nordosten des Landes stille Gebete ein. An einer Gedenkveranstaltung in der Hauptstadt Tokio wollen Kaiser Naruhito, Kaiserin Masako und Ministerpräsident Suga teilnehmen. Im ganzen Land sind weitere Zeremonien geplant.

Die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz, Paulini, wies anlässlich des Jahrestags auf unkalkulierbare Gefahren von Atomkraftwerken hin. Sie sagte der „Rheinischen Post“, die Risiken der Kernkraft seien selbst für ein hoch industrialisiertes Land nicht sicher beherrschbar.

Am 11. März 2011 hatte ein Erdbeben vor der japanischen Ostküste einen Tsunami und eine Kernschmelze in Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi ausgelöst. Bis Ende 2020 zählten die japanischen Behörden knapp 16.000 Todesfälle und über 2.500 Vermisste.

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/fukushima-gedenken-zum-zehnten-jahrestag-der-atomkatastrophe.2932.de.html?drn:news_id=1236542

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