Kategorie: achgut.com

Weltmeister im Bremsen von Technologien

Durch die Erfindung immer neuer ?potenzieller Gefahren? ist es gelungen, die Kernenergie als ?unwirtschaftlich? darzustellen. Deutschland ist dabei international der Meister, durch ?Industriepolitik? die eigenen politischen Phantasmen (Klimakatastrophe, Gefahren der Gentechnik etc.) durchzuziehen. Das Problem geht aber weit über die Kerntechnik hinaus. Die Kernfrage lautet: Wer soll genehmigen und wie unabhängig muss eine solche Institution beschaffen sein? / Foto: Bundesarchiv

Wanderwitz, der Mann der Stunde

Der Ossi liebt die Merkel-CDU nicht mehr, und Merkel schon gar nicht. Diesen Sonntag ist wieder mal Zahltag. Der Ostbeauftragte Marco Wanderwitz hofft ?auf die nächste Generation?. Sofern die CDU dann noch zur Wahl steht. / Foto: Imago

Alles kommt irgendwann raus: Die Gespenster des Ethikrats

Vor genau zehn Jahren veröffentlichte der Deutsche Ethikrat sein Verdikt gegen die Kernenergie. Achgut.com hatte schon damals darüber berichtet, dass diese Kommission ein Pappkamerad war, der eine längst gefallene politische Entscheidung ethisch bemänteln sollte. Gestern, also zehn Jahre zu spät, bestätigte ein Mitglied in einem offenen Brief genau diese Einschätzung. Angesichts der Rolle der deutschen Wissenschafts-Gremien in Sachen Corona kommt diese Einschätzung zur Unzeit./ Foto: Tim Maxeiner

Der Sonntagsfahrer: Ab heute angebotsorientiert!

Sie wollen den Sonntagsfahrer lesen? Echt jetzt? Zum Frühstück womöglich? Tut mir leid, diese Kolumne wird ab sofort von nachfrageorientiert auf angebotsorientiert umgestellt. So wie unser Strom, der nicht mehr geliefert werden soll, wenn man ihn braucht, sondern wenn er gerade da ist. Nehmen Sie zur Beruhigung ein Wannenbad. Vielleicht gibts ja gerade warmes Wasser./ Foto: Helgi Halldórsson

Japan und die Energiefrage: Die Industrienation nach Fukushima

Bis 2011 war die Einstellung der Japaner zur Kernkraft positiv, der Meinungsumschwung setzte erst im Anschluss an die Atomkatastrophe in Fukushima ein. Damals betrug der Anteil des Atomstroms in Japan 30 Prozent. Seither werden Anlagen zur erneuerbaren Energiegewinnung verstärkt ausgebaut, wobei die Politik hauptsächlich auf Solarenergie setzt. Doch wie in Deutschland droht durch die anvisierte Energiewende eine zunehmende Instabilität der Netze./ Foto: Pixabay

Die Morgenlage: Ausschreitungen und Ausgangssperren

In Somalia gab es wieder einen islamistischen Anschlag, nach einem fatalen Polizei-Einsatz gab es wieder Ausschreitungen in den USA, Alexej Nawalny droht die Zwangsernährung, die Bestellung von Sputnik-Impfstoff könnte mit US-Sanktionen kollidieren, die Bundesländer verlängern den Lockdown bis in den Mai, Helge Braun dementiert Verlängerungspläne bis Juni und China feiert seine Export-Erfolge./ Foto: cartese

Dilettanten an die Macht!

In zentralen Fragen ist deutsche Politik gefühlsgetrieben und undurchdacht geworden. Moralisierendes Dilettieren hat an Boden gewonnen, ein auf gründlicher Expertise beruhender, zum Konflikt bereiter Entscheidungswille ist dagegen immer seltener anzutreffen. Das zeigt sich auf zahlreichen Feldern in der Sozial-, Finanz-, Bildungs- und Gesellschaftspolitik, dazu einige Beispiele./ Foto: achgut.com

Umweltausschuss cancelt Fukushima-Gedenken

Der Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat das Gedenken der „Opfer von Fukushima“ anlässlich des Fukushima-Jahrestages abgesagt. Zu dieser Veranstaltung war auch die britische Wissenschaftlerin Gerry Thomas vorgeschlagen worden. Die überraschenden Ergebnisse von Forschungen, an denen sie maßgeblich beteiligt war, stellen den kernkraftkritischen Kurs der Bundesregierung infrage./ Foto: kawamoto takuo

Fukushima: Wie t-online die Fakten verstrahlt

Der zehnte Jahrestag der Tsunamikatastrophe von Fukushima steht bevor. Am Wochenende erschütterte ein erneutes Erdbeben die Gegend, bis Montagabend waren drei Tote und über hundert Verletzte registriert, ein Tsunami fand nicht statt. Die Naturkatastrophe von 2011 hatte über 18.000 Todesopfer gefordert, das vom Tsunami verursachte Atomunglück hatte daran keinen Anteil. Das Nachrichtenportal T-Online nutzte am Sonntag die Gelegenheit, den gegenteiligen Eindruck zu erwecken./ Foto: Pixabay

Mobiles AKW läuft und läuft: Licht und Wärme für Sibirien

Vor gut zwei Jahren berichtete Achgut.com über den Reisebeginn des schwimmenden Kernkraftwerkes ?Akademik Lomonossow? in Richtung Sibirien, wo es das Tschukotische Inselnetz mit Strom versorgen sollte. Die lautstarken Proteste von Greenpeace, die den baldigen Untergang herbeibeschworen, hatten keine Wirkung. Die Sache läuft prima und mobile Kernkraftwerke sind auf dem Weg zum Geschäftsmodell./ Foto: NJCHCI