Autor: integromat.fukushimafail

Tote und Verletzte bei Explosion in Fukushima

Bei einer Explosion in Fukushima ist ein Mann gestorben und 18 Menschen verletzt worden. Laut der Feuerwehr hat offenbar ein Gasleck im Hot-Pot-Restaurant  in der Stadt Koriyama die Explosion ausgelöst. Explosion offenbar durch Gasleck verursacht Feuerwehrleute fanden am Tatort sechs Propangasflaschen, von denen drei Spuren eines Gaslecks aufwiesen. Das Hot-Pot-Restaurant hatte während des Ausbruchs des […]
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„Hart aber fair“: Die billige Grillwurst ist vielleicht bald Geschichte – gut so!

Erleben wir gerade den „Fukushima-Moment“ der Fleischindustrie? In der letzten Sendung vor der Sommerpause diskutierte Frank Plasberg mit seinen Gästen über Tönnies und die Folgen. Tenor: Der Virusausbruch könnte das Ende einer Branche einläuten.Karl-Josef Laumann, der NRW-Gesundheitsminister, wollte schnell wieder los. Noch vor dem Abspann der Sendung sprang er von seinem Hocker auf und drängte zum Gehen. Die Krise ruft. Mehr als 1500 Infizierte im Tönnies-Betrieb in Rheda-Wiedenbrück, 7000 Menschen in Quarantäne. Und niemand weiß, wie stark sich das Virus in der Region schon ausgebreitet hat. Nächste Woche beginnen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Auf Usedom wurde ein Paar aus Gütersloh bereits wieder nach Hause geschickt: aus Angst vor Ansteckung.In der Debatte machte Laumann keinen Hehl aus seiner Wut auf die Verantwortlichen bei Tönnies. „Die wussten gar nicht, wer da jeden Tag ein und aus geht“, sagte er mit Blick auf das Gezerre um die Namens- und Adresslisten der Arbeiter. 2017, erzählte er, wurde die Erfassung der Arbeitszeit gesetzlich vorgeschrieben, um zu kontrollieren, ob auch wirklich Mindestlohn gezahlt wird. Zurück kamen nur völlig unleserliche, handgeschriebene Zettel. „Der Tönnies kann Ihnen sagen, von welchem Schwein die Mettwurst ist – er kann aber keine digitale Zeiterfassung machen.“PAID Interview Hendrik Streeck 11.55Zu Gast bei „Hart aber fair“ waren:• Michael Bröcker (Journalist, Chefredakteur der Media Pioneer GmbH; ehem. Chefredakteur der Rheinischen Post)• Christian von Boetticher(stellv. Vorsitzender Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie)• Katrin Göring-Eckardt (B‘90/Grüne, Fraktionsvorsitzende)• Karl-Josef Laumann (CDU, NRW-Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales)• Karl Lauterbach (SPD Bundestagsabgeordneter, Gesundheitsökonom und Epidemiologe)• Peter Kossen (Pfarrer in Lengerich)Nichts ist wirklich neu, was dieser Tage über die großen Fleischkonzerne ans Licht kommt. Ihr Markenzeichen ist seit vielen Jahren die Skrupellosigkeit und Verachtung von Mitarbeitern und Tieren. Dass jedoch jetzt eine Vielzahl von Menschen in Gefahr ist, schwer zu erkranken oder sogar zu sterben, und Tausende in engen Unterkünften festsitzen, von Hundertschaften der Polizei bewacht, ist eine neue Stufe der Eskalation. Der Journalist Michael Bröcker sprach von einem „Fukushima-Moment“ der Branche. „Ich glaube“, sagte er, „dass sich das System gerade für immer verändern wird.““Man kann die Mafia nicht mit der Mafia bekämpfen.“Clemens Tönnies, Europas größter Schweinebaron, wird die Krise nach Einschätzung der Plasberg-Runde nicht an der Spitze seines Konzerns überleben. Gleich zweimal wurde sein denkwürdiger Satz von der Pressekonferenz am Sonntag eingespielt: „Wir werden diese Branche verändern.“ Peter Kossen, Pfarrer aus der Region, der das Schicksal der osteuropäischen Leiharbeiter bei Tönnies schon seit vielen Jahren begleitet, bemerkte dazu nur knapp: „Man kann die Mafia nicht mit der Mafia bekämpfen.“ Das gelte auch für die anderen Entscheider in der Branche, denen er ähnlich wenig Gutes zutraue.Widerspruch gab es von Christian von Boetticher vom Verband der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. Er stellte im Verlauf der Diskussion einige ziemlich fragwürdige Thesen in den Raum. Dass die Arbeitssituation bei Tönnies der Auslöser für den Corona-Ausbruch sei, lautete eine davon, sei noch in keiner Weise bewiesen. Was Karl Lauterbach, den Chef- Epidemiologen der SPD, und Laumann gleichermaßen an die Decke brachte. Zur Situation der Arbeitsmigranten bemerkte der Lobbyist lapidar wie zynisch: „Die Leute kommen doch freiwillig hierher, um diesen Job zu machen.“Handelskonzerne und ihre MarktmachtIn einem Aspekt machte von Boetticher allerdings einen Punkt. Es gäbe in Deutschland nur noch fünf große Handelskonzerne, die zusammen über eine extreme Marktmacht verfügten. „Diese Unwucht in den Verhandlungen bekommen sie nicht durch die Änderung an ein paar Stellschrauben weg. Da haben Politik und Kartellamt einfach jahrelang geschlafen.“ Noch sind die Verbraucher Profiteure dieses unseligen Systems – sofern ihnen die Produktionsbedingungen egal sind. Doch das könnte sich jetzt ändern.

Lehman Brothers, Fukushima oder Corona? Was die Trader in den letzten 20 Jahren am meisten bewegte

Consorsbank [Newsroom]
Nürnberg (ots) – – Auswertung der Consorsbank: Privatanleger waren in den vergangenen 20 Jahren nie aktiver an den Börsen als zum Auftakt der Corona-Krise – Die 13 Auslöser und Ereignisse von 2001 bis 2020, die die größten Handelsausschläge … Lesen Sie hier weiter…Original-Content von: Consorsbank, übermittelt durch news aktuell

Corona-Pandemie verzögert Arbeiten in Fukushima

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf viele Bereiche des Lebens. Auch die Untersuchung der Ursachen der Fukushima-Krise durch die Nuklearaufsichtsbehörden wurden durch sie behindert. So wurde etwa die Entsendung von Personal aus Tokyo verschoben, um die 4.000 vor Ort tätigen Stilllegungsarbeiter zu schützen. Die Atomaufsichtsbehörde hatte ihre Untersuchung im Oktober wieder aufgenommen. Dabei war sie der […]
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Doris Dörrie: Hinter diesen Filmen steckt die Regisseurin

Doris Dörrie ist Drehbuchautorin, Regisseurin, Professorin und Schriftstellerin. Heute wird sie 65 Jahre alt. Das sind ihre besten Filme.Doris Dörrie (65) ist ein Multi-Talent. Am heutigen Dienstag (26. Mai) wird sie 65 Jahre alt. Die in Hannover geborene Dörrie kann sich mit gleich mehreren Berufsbezeichnungen rühmen. Sie ist nicht nur Filmregisseurin, sondern verfasst auch Drehbücher, schreibt Bücher – vom Kinderbuch bis zum Roman – oder gibt als Professorin ihr Wissen weiter. So facettenreich ihr berufliches Wirken ist, so facettenreich sind auch ihre filmischen Werke. Das sind vier ihrer Erfolgsfilme.“Männer“ (1985)Die Komödie „Männer“ (1985) macht Doris Dörrie in Deutschland bekannt. Sie führt nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch. Die Hauptrollen spielen Heiner Lauterbach (67), Uwe Ochsenknecht (64) und Ulrike Kriener (65). Lauterbach und Ochsenknecht werden 1986 mit dem Deutschen Filmpreis als beste Darsteller ausgezeichnet, Dörrie gewinnt die Trophäe in der Kategorie „Bestes Drehbuch“. Außerdem bekommt der Film die Goldene Leinwand, ein Preis für kommerziell erfolgreiche Filme, und den Gilde-Filmpreis in Silber.Worum geht’s? Julius Armbrust (Lauterbach) ist Mitte 30, ehrgeizig und erfolgreich in seinem Job. Er betrügt seine Frau Paula (Kriener) und erfährt am zwölften Hochzeitstag, dass sie ihm ebenfalls fremdgeht. Allerdings ist ihr Liebhaber das absolute Gegenteil von Julius. Stefan (Ochsenknecht) ist Künstler, mittellos und ohne klares Ziel. Julius nistet sich unter falschem Namen in Stefans WG ein und will ihn manipulieren, um seine Frau zurückzugewinnen. Der Plan scheint aufzugehen, doch wird Stefan hinter die wahre Identität von Julius kommen?“Bin ich schön?“ (1998)Bei der Tragikomödie „Bin ich schön?“ aus dem Jahr 1998 handelt es sich um einen Episodenfilm, der die Schicksale von 16 Personen in München und Sevilla miteinander verknüpft. Affären, Ehedramen, Eifersucht, Hochzeiten und vieles mehr erleben unter anderem Senta Berger, Iris Berben, Joachim Król, Heike Makatsch, Uwe Ochsenknecht sowie Franka Potente. Das Schauspielensemble wird von den Kritikern besonders gelobt. Nina Petri (56) wird für ihre Performance 1999 mit dem Deutschen Filmpreis für die „Beste weibliche Nebenrolle“ geehrt. Das Drehbuch von Doris Dörrie, Ruth Stadler und Rolf Basedow gewinnt 1998 den Bayerischen Filmpreis.“Kirschblüten – Hanami“ (2008)Mit „Kirschblüten – Hanami“ gelang Doris Dörrie im Jahr 2008 ein außergewöhnlicher Film. Das Drama erzählt die Geschichte von Rudi Angermeier (Elmar Wepper), der unheilbar krank ist. Der gemeinsame Ostseetrip mit Ehefrau Trudi (Hannelore Elsner) wirft ihn jedoch völlig aus der Bahn: Trudi stirbt völlig überraschend. Rudi will daraufhin ihr versäumtes Leben nachholen – in Japan. Es wird seine ganz besondere letzte Reise. Elmar Wepper (76) wird unter anderem für seine Performance mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2019 kam die Fortsetzung „Kirschblüten & Dämonen“ in die Kinos, darin geht es um den Sohn, Karl Angermeier (Golo Euler).“Grüße aus Fukushima“ (2016)Der Schwarz-Weiß-Film „Grüße aus Fukushima“ aus dem Jahr 2016 feierte auf der Berlinale Premiere und bekam prompt drei Preise. Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) reist für die Organisation „Clowns4Help“ in die Präfektur Fukushima und will dort zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011 ein wenig Freude bereiten. Schnell stellt sich heraus, dass Marie dafür aber nicht geeignet ist. Sie läuft jedoch nicht davon, sondern bleibt bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi), der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückkehren will.

Polizei von Fukushima warnt vor verdächtigen Masken im Briefkasten

In Japan gibt es weiterhin eine Maskenknappheit, die durch das Ende des Ausnahmezustands vermutlich wieder zunehmen wird. Die Regierung selbst ist weiterhin beschäftigt die angekündigten kostenlosen Stoffmasken an die Haushalte zu verteilen. Doch immer mehr Menschen finden Masken in ihren Briefkästen, die nicht von der Regierung sind und auch nicht bestellt wurden. Die Polizei von […]
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Blumen erobern geschlossene Schule in Fukushima

Durch die Coronavirus-Pandemie sind die meisten Schulen in Japan geschlossen und in einer Schule, in der Präfektur Fukushima, holt sich die Natur den Schulhof zurück. Der Sportplatz der Yoshima Junior High School in Iwakai hat sich in der kurzen Zeit, in der die Schule geschlossen ist, in ein Blumenmeer verwandelt. Blumen erobern den Schulhof „Ich […]
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Japanischer Postbote versteckt Tausende nicht zugestellte Briefe

Postbote sein ist vor allem in der aktuellen Lage kein besonders angenehmer Job. Trotzdem sollten Briefe eigentlich immer dort ankommen, wo sie auch hin sollen. Ein Postbote aus Fukushima war damit jedoch wohl überfordert und versteckte tausende Briefe, die er nicht zugestellt hatte. Die Tohoku Niederlassung von Japan Post Co. bestätigte am Freitag, dass einer […]
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Verzögerungen und Verluste: Das Comeback der Atomkraft in Finnland wird zum Desaster

Der Bau von Atomkraftwerken war in den 1970er und 1980er Jahren ein gutes Geschäft. Dann allerdings rückten mehr und mehr die Risiken dieser Technologie in den Vordergrund. Immer mehr Staaten verzichteten daher auf Neubauprojekte. Seit den 1990er Jahren ist das Geschäft in Europa daher weitgehend zum Erliegen gekommen. Ein Projekt in Finnland sollte dies eigentlich ändern. Dort versprach ein Konsortium aus Siemens und Areva bereits im Jahr 2002 einen neuen Reaktor zu bauen. Der Clou: Die beiden Firmen garantierten einen Festpreis von drei Milliarden Euro. Das Projekt sollte dazu dienen, unter Beweis zu stellen, dass die europäische Atomindustrie noch immer in der Lage ist, günstige und sichere Atommeiler zu bauen. Dadurch erhofften sich die beteiligten Firmen dann zahlreiche Folgeaufträge.
Bild: Gemeinfrei
Die örtliche Gemeinde gehört zu den wenigen Gewinnern des Projekts
Doch aus diesen Plänen wurde nichts. Denn auf der finnischen Insel Olkiluoto wird weiterhin fleißig gebaut. Der eigentlich für das Jahr 2012 geplante Betriebsbeginn musste immer weiter nach hinten geschoben werden. Klagen oder Proteste waren dafür allerdings nicht verantwortlich. Die Atomkraft ist in Finnland weitgehend unumstritten. Die örtliche Gemeinde befürwortet das Projekt zudem, weil dadurch konstant hohe Steuereinnahmen garantiert sind. Diese fließen auch jetzt schon, obwohl die Anlage noch gar nicht in Betrieb ist. Wie aber kam es zu den Verzögerungen und den damit einhergehenden Verlusten beim Bau des Atommeilers? Zunächst einmal krankte das Projekt von Beginn an daran, dass keine finale Planung vorlag. So war man sich zwar über das grundsätzliche Design einig, viele Detailfragen wurden aber erst später entschieden – was teilweise viel Zeit kostete.
Der französische Steuerzahler dürfte auf den Kosten sitzen bleiben
Außerdem wurde den Unternehmen die lange Pause beim Bau neuer Atomkraftwerke zum Verhängnis. Denn es gab in den 2000er Jahren kaum noch zertifizierte Zulieferer. Viele Bauteile mussten daher erst aufwändig geprüft und abgenommen werden. Erschwert wurde diese Problematik durch die Tatsache, dass ein sogenannter europäischer Druckwasserreaktor gebaut wird. Dieser soll sicherer sein als die in der Vergangenheit gebauten Reaktoren – ist daher aber logischerweise auch teilweise anders konzipiert. Die nötige Lernkurve beim Bau wurde von den beteiligten Firmen offensichtlich unterschätzt. Inzwischen handelt es sich allerdings um ein rein französisches Projekt. Denn Siemens hat seine Atomsparte im Anschluss an die Atomkatastrophe von Fukushima ins Nachbarland verkauft. Die Kosten für das gescheiterte Comeback der Atomkraft in Westeuropa trägt aktuell daher überwiegend der französische Steuerzahler.
Via: DLF